Strolz Skiboots

Kollektion 2016/17

 

 

Modelle

Individualisierung

Vorlagedämpfung: Dienen zur Regulierung der
Beweglichkeit bzw. Flexiblität des Schaftes. Erhältlich in  Silber (Hart), Rot (Mittel), Schwarz (Weich)

Touren Innenschuh

Strolz Touren Innenschuh -> Flexzone | Filzsohle | Schnürbar | Für herkömmliche Tourenschalen geeignet

3 Wege Schnalle

Schnalle verstellbar bis 1 cm durch Drehmechanismus (1)
Zahnraster 2 fach verstellbar: Makro (Zähne) von 2 bis 5 fach in 8 mm Schritten (2) sowie Micro (Rastergehäuse) 5 mal 1 mm (3)

Leistendehnung

Schale:
Thermoplastisch anpassbares Material erlaubt Maß-
genaue Anpassung durch Holzleisten. Somit kann die Schale an jeden Fuß individuell angepasst werden.

 

 

 

Massfertigung

Neugierde gehört zum guten Ton.

Wenn Sie zu einem Vermessungstermin für einen Strolz Skischuh kommen, wird Ihnen der Strolz Berater viele neugierige Fragen stellen, bevor er Ihre Füße betrachtet. Er wird also zum Beispiel wissen wollen, wie oft Sie Ski fahren und welche Pisten oder welches Gelände Sie bevorzugen. Vielleicht auch, in welcher Skigruppe sie fahren, ob und wenn ja welche anderen Sportarten Sie ausüben und ähnliches. Keine Sorge, wenn Sie all das gefragt werden, ist das keine Indiskretion, sondern Teil der Beratungskompetenz. Denn Skifahrer ist nicht gleich Skifahrer und Skischuh nicht gleich Skischuh. Was hätte die ganze Individualisierung für einen Sinn, wenn Sie am Ende mit einem falschen Modell auf der Piste wären? Also statt mit einem Freeriding-Modell mit einem Cruising-Schuh oder umgekehrt.
Sie sollen einen Skischuh bekommen, der so individuell ist wie Ihr Fuß, Ihr Können und Ihr Stil: kein vorgefertigtes Produkt, dem Sie sich anpassen müssen, sondern einen Maßanzug für Ihr Bein, damit Sie besser, sicherer und komfortabler Ski fahren. Übrigens:
alle unsere Mitarbeiter und Vertragshändler werden in hausinternen Seminaren laufend weitergebildet und auf den neuesten Stand gebracht – Saison für Saison. Ein perfekt eingespieltes Team, ein bis ins kleinste Detail durchdachter Systembau und State-of-the-Art Technologie machen es möglich.

 

Erste Maßnahme.

Damit der Leisten für Ihren Schuh gebaut und damit dann die Schale passgenau gedehnt werden kann, muss vorher Ihr Fuß ganz exakt vermessen werden. Zunächst ermittelt ihr Berater den Umfang Ihres Ristes, der Ballen und der Waden. Anhand verschiedenster Messgeräte wird ein Umriss Ihres Fußes erstellt.

 

Millimeter massgenau.

Die Messdaten Ihres Fußes werden nun benötigt, um Ihren individuellen Holzleisten zu bauen – das ist ein dreidimensionaler, exakter Nachbau Ihrer Fußform. Ist der Leisten fertig, wird die Skischuh-Schale erwärmt, anschließend eingeleistet und die Schale so passgenau für Ihren Fuß geformt. Eine Auflage aus Kork auf dem Holzleisten repräsentiert dabei die Anatomie des Fußes. Obwohl dieser Arbeitsschritt erst über die grobe Passform entscheidet (die Feinabstimmung erfolgt beim Ausschäumen), erfordert er höchste Präzision und fachmännisches Können.

 

Feste Schale, sanfter Kern.

Weitere Indivdualisierungsschritte zum perfekten Sitz: zunächst wird Ihr Fuß mit Kunststoff-Pads verklebt, um mehr Raum für die drucksensiblen Stellen Ihrer Füße zu schaffen. Ist alles justiert, steigen Sie in die Schale, und über zwei Schläuche wird ein Zweikomponenten-Schaum in den Innenschuh eingebracht. Durch eine chemische Reaktion dehnt der Schaum sich aus und passt sich absolut perfekt an die Anatomie Ihres Fußes an. Zehn Minuten später ist Ihr Schuh fertig – ein Unikat, das nur Ihnen passt. Jetzt muss der Schaum noch zwölf Stunden härten – und Sie fahren präziser und komfortabler Ski als je zuvor.

Zubehör

Manufaktur

Mehrere Ausbildungen, eine Berufung.

Der Sohn von Martin Strolz, Hannes, führt nun seit 1990 das Unternehmen. Zunächst absolvierte Hannes eine Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher, um dann Grafik Design in München zu studieren. Denn auch das Design der Skischuhe sollte eine Kern- Kompetenz innerhalb der Familie Strolz bleiben. Als Martin Strolz sich aus dem Geschäft zurückzog, übernahm Hannes den Familienbetrieb in dritter Generation. Seine Kenntnisse der Orthopädie und des Designs waren und sind sein Erfolgsgeheimnis. Er ist überzeugt, in seinem Vater den besten Ausbildner gehabt zu haben – von klein auf war Hannes bei der Skischuhe-Herstellung
mit dabei. Und wie sein Vater hat auch Hannes einen Wechsel mitgemacht:
denn wenn sich der Stil beim Skifahren ändert, dann müssen auch die Schuhe adaptiert werden. Als die Carving Skier auf den Markt kamen, mussten auch die Skischuhe den neuen Anforderungen entsprechen. So ist z.B auch der erste Kombi-Schuh für Ski und Snowboards eine Entwicklung von Hannes Strolz. Aber er sieht sich ganz in der Tradition der Philosophie seines Vaters und Großvaters: Individualisierung auf höchstem Niveau – das ist es, was Strolz ausmacht. Strolz hat keine quantitativen Expansionspläne – hier sollen nicht mehr Schuhe gemacht, sondern im Lauf der Zeit immer noch bessere Schuhe entwickelt und gefertigt
werden.

 

Die Kunst der Formgebung.

Die Herstellung von Formen für den Spritzguss ist mit sehr hohen Investitionen verbunden. Trotzdem wird auch dieser Herstellungsschritt im eigenen Haus ausgeführt. Strolz ist stolz auf das eigene Know-how und die eigene Technologie: Nur so sind die extrem hohen Qualitätsansprüche zu halten, und nur damit bekommen Strolz Kunden wirklich den besten Skischuh. Strolz Skischuhe sind weltweit die einzigen, die mitten im Skigebiet erzeugt werden – ein zu 100 Prozent österreichisches Qualitätsprodukt.

 

Jedem den Seinen.

Die Fertigung von Strolz Skischuhen ist trotz Einsatz modernster Technologie noch fast zu 100 Prozent Handarbeit. Und wie überall bei Strolz folgt auch der Herstellungsprozess einer Philosophie:
Ähnlich wie in einer Uhrenmanufaktur stammt fast alles aus dem Hause Strolz. Kleinteile wie z.B. Schnallenteile, Bügel und Kabel zur Feinjustierung werden von regionalen Partnern gefertigt, die ebenfalls seit Generationen denselben höchsten Qualitätsanspruch wie Strolz halten. Und egal, um welches Teil es sich handelt:
alle werden Hand in Hand in Teamarbeit entwickelt und gefertigt. Von Menschen, die oft seit Jahrzehnten zusammenarbeiten und mit überliefertem handwerklichem Können den perfekten Skischuh machen.

 

Die zweite Haut.

Die Innenschuhe der Strolz Skischuhe werden komplett aus Leder gefertigt. Leder deshalb, weil es ein natürliches Produkt ist, das sich beim Ausschäumen des Schuhes am besten an die jeweilige Fußform und die Schale anpassen kann. Das Leder für Strolz Schuhe wird von Hand geprüft und ausgewählt. Nur perfekt verarbeitetes Rindsleder ist gut genug für einen Strolz Innenschuh. Selbstverständlich werden auch die Innenschuhe von Fachkräften genäht.

 

Gut bleibt, was gut ist.

Die Rohlinge für die Innenschuhe werden aufwendig aus ca. 70 Einzelteilen, die zuvor aus dem Leder gestanzt wurden, zusammengenäht. Danach wird das so entstandene Schaft- oder Oberteil um den Holzleisten „gezwickt“ (also gezogen), wobei es seine dreidimensionale Form erhält. Aus den so vorgefertigten Teilen „Schale“ und „Innenschuh-Rohling“ werden in der Maßfertigung dann individuelle Maßskischuhe angefertigt.

Geschichte

Die Geschichte einer Legende.

Die Erfindung des modernen Skischuhs beginnt vor fast 100 Jahren in Lech, also bereits kurz nach der Erfindung des Skilaufs – ebenfalls hier am Arlberg. Im Jahr 1921 eröffnet Ambros Strolz eine Schuhmacherwerkstatt und fertigt Skischuhe aus Leder für die noch nicht so zahlreichen Skifahrer. Freilich konnte er damals noch nicht ahnen, bis zu welchen Ausmaßen das Unternehmen wachsen und noch Generationen später denselben Anspruch genügen würde, den er sich auf die Fahnen geschrieben hatte: Skischuhe auf höchstem handwerklichen Niveau und aus bestem Material für seine Kunden individuell und in  Handarbeit anzufertigen.

Vom Rennläufer zum Unternehmer.

Ambros’ Sohn Martin trat zwar als Orthopädie-Schuhmachermeister in die Fußstapfen seines Vaters, allerdings nicht ohne sich vorher den Boden für seinen späteren Markt selbst aufzubereiten. Er war ein äußerst erfolgreiches Mitglied des österreichischen Nationalteams und damit sein eigener Testpilot, Produktentwickler, Skistar und Promoter. Neben vielen anderen Spitzenläufern stattete er auch seine Freunde Otmar Schneider und Egon Zimmermann aus, die beide auf Strolz Schuhen Olympiasieger wurden. Bei den Skiweltmeisterschaften 1954 im schwedischen Åre wurde Martin Strolz Vizeweltmeister im Abfahrtslauf – auf eigenen Skischuhen, versteht sich. Die internationale Ski-Elite, allen voran das österreichische Nationalteam, waren fortan und nach Beendigung der eigenen aktiven Rennlauf-Karriere Kunden von Martin Strolz. Über 25 Jahre war Strolz Ausstatter vieler internationaler Skiteams. Martin Strolz brachte alles mit, was ihn für die Entwicklung und Herstellung von Skischuhen auf höchstem Niveau prädestinierte: eigene Rennerfahrung an der Weltspitze, handwerkliches Geschick, orthopädische Fachkenntnisse und den unbedingten Willen zur Perfektion. So war es nur natürlich, dass Martin  Strolz den väterlichen Betrieb übernahm und auszubauen begann. Die Strolz Skischuhe waren aber nicht nur für den Rennlauf bestimmt: Skifahrer aus aller Welt schätzten die in aus bestem Leder gefertigten Skischuhe, die in der eigenen Werkstatt in Lech handgemacht wurden.

Die Kunst, das Material zu wechseln.

Über einen Zeitraum von 15 Jahren blühte das Unternehmen auf und sah sich gegen Ende der 1960er Jahre vor einer großen Herausforderung stehen: die ersten Kunststoff-Skischuhe wurden eingeführt und damit war das Ende der Ära der Lederschuhe gekommen. Martin Strolz erkannte Chancen und Risken dieser neuen Technologie: denn er hatte zwar immense Erfahrung mit der handwerklichen Tradition des Lederverarbeitens. Formenbau und Spritzguss für
Kunststoffe waren jedoch etwas völlig anderes. Und sowohl Technologie als auch Material waren für die Produktion großer Mengen ausgelegt und das widersprach der Philosophie des Hauses Strolz nach höchstmöglicher Individualität bzw. Einzelanfertigung. Doch Martin sah die Vorteile der neuen Technologie und wusste sie für sich zu adaptieren. Von vorher fünf namhaften Herstellern von Lederschuhen im deutschsprachigen Raum schaffte nur Strolz die Umstellung auf Kunststoffschuhe. 1969 lancierte Strolz den ersten eigenen Kunststoffschuh – das Modell „Competition“ kam auf den Markt. Wurde zunächst noch mit plastifiziertem Leder experimentiert und wurden Patente mit einem Massenhersteller ausgetauscht. Um sich rascher ein Know-how aufbauen zu können, besann sich Martin auf seine Tugenden und nahm die Produktion der Kunststoffschalen wieder in eigene Hände.

 

Perfektion und Passform.

Hilfreich bei der Individualisierung bzw. Maßanfertigung auch von Kunststoffschuhen war die Entwicklung des Foam-Fit-Systems, also das Ausschäumen der Zwischenräume des Innenschuhs, um eine perfekte Passform zu erzielen. Zwar wurde dieses System auch anderswo angewendet, aber keinem anderen Hersteller gelang es, diese Technik mit Maßfertigung der Innenschuhe und gleichzeitig höchstmöglicher Individualisierung der Außenschalen so zu  perfektionieren. Damit war der Sprung in ein neues Zeitalter endgültig erfolgreich absolviert und Martin Strolz konnte das Unternehmen noch weiter ausbauen.

Händler

Detailhandel, Anfragen, Reparaturen erfolgen durch den jeweiligen Verkaufs Händler und nicht über die Produktion.

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      Strolz Schuhe Gmbh
      A-6754 Langen am Arlberg 5
      Tel: +43(0)5582 546
      info@strolzskiboots.at